3. Mannschaft: 2:9-Schlappe bei Einheit Alexander

Mit dem Rückenwind des 9:0 gegen Friedrichsfelde vom letzten Montag waren wir recht zuversichtlich beim „Nachbarn“ Einheit Alexander in die Schwedter Str.  eingelaufen. Mindestens ein Unentschieden- wie im Hinspiel – war die Zielvorgabe, zumal wir diesmal vollständig antreten konnten und der Gegner auf seinen Punktegaranten im mittleren Paarkreuz Knut Milek (17:0-Bilanz in der Vorrunde) verzichten musste. Dafür war allerdings nach längerer Verletzungspause Steffen Kundt im oberen Paarkreuz wieder mit von der Partie.

Die Doppelbilanz gestaltete sich noch wie im Hinspiel. Während Alex und Franz die bereits in der Vorrunde 3:0 geschlagenen Herren Grohmann und Schlobach erneut recht deutlich mit 3:1 besiegen konnten, mussten Stefan und Ronny dem stärkeren Duo Wode/Magister bereits nach drei Sätzen die Hand reichen. Ekkart und Jürgen machten den Sack nach zwei deutlich (zu 4) gewonnenen Sätzen, hoher Führung im Dritten und einigen Matchbällen nicht zu und gaben ihr Spiel leider noch in fünf Sätzen aus der Hand. 1:2 also der Zwischenstand nach den Doppeln.

Im Folgenden konnte allerdings nur noch Ronny den Erwartungen gerecht werden und mit einem souveränen Drei-Satz-Sieg den einzigen weiteren Zähler für die Brauer beisteuern. Holte Alex im Hinspiel noch in der Mitte einen Punkt, musste er sich an diesem Tag wider Erwarten dem (bereits im Hinspiel gegen Firat) stark auftretenden Ersatzmann Schlobach beugen. Auch Franz kassierte erstmals zwei Niederlagen im oberen Paarkreuz. Nach einigen hart umkämpften Sätzen musste er – ebenso wie Ekkart – sowohl dem ballsicheren Steffen Kundt als auch dem taktisch klug spielenden Peter Wode verdient gratulieren. Stephan konnte sich zwar gegen Falk Haferkorn im Vergleich zur klaren 0:3-Hinspielniederlage steigern, verlor aber auch diesmal knapp mit 2:3. Jürgen gelang es  gleichfalls nicht, an die gewohnte Leistungsstärke anzuknüpfen, und er verlor gegen den im Hinspiel unterlegenen, zu Hause aber stark und konsequent spielenden Sascha Grohmann.

Unterm Strich eine verdiente aber in dieser Deutlichkeit unnötige Niederlage gegen den nun Tabellenvierten, der in vollständiger Besetzung in der nächsten Saison sicher auch weiter nach oben schielen könnte. Wir bleiben damit auf dem 8. Platz (ein Platz schlechter als die 2. Mannschaft in Staffel A, aber 2 Punkte besser ;-)) mit noch fünf Punkten Vorsprung auf den Abstiegsplatz. CfL, der direkte Verfolger, musste sich – zum Glück für uns – in den letzten Spielen zweimal 7:9 gegen in der Tabelle vor ihnen stehende Gegner geschlagen geben. Vor dem Hintergrund des Restprogramms von CfL (noch drei Gegner aus der unteren Tabellenhälfte) ist der Drops noch nicht gelutscht.

Nächsten Dienstag gastieren wir beim Tabellendritten, dem Olympischen SC. Hier sind wir nach dem 1:9 aus der letzten Begegnung klarer Außenseiter. Mit Ronny, der in der Vorrunde fehlte, und einer Leistungssteigerung der restlichen Mannschaft sollten aber diesmal ein zwei Zähler mehr drin sein.

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Ein Kommentar

  1. Die kalte Halle.

    Die wirklich kalte Halle!

    Müsste als Ausrede ausreichen.

    Aber das Doppel hätten wir nicht verlieren dürfen. Deshalb sind wir ja auch Doppel 2.

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