Auswärtspunktverlustgewinn

Die hoch gehandelte Mannschaft von CFC Hertha 06 die Dritte, Absteiger aus der Bezirksliga, empfing unsere 2. Brauermannschaft am Montag Abend in ihrer Charlottenburger Heimspielstätte. Es sollte ein langer Abend werden.

Unsere Stammformation war bereits mindestens eine halbe Stunde vor Ort und genoss die hervorragenden Einspielbedingungen an drei Tischen. Bei der Hitze und hohen Luftfeuchtigkeit war ein Erwärmen jedoch kaum nötig. Egal, der Gegner spielt unter den gleichen Bedingungen – ran an die Tische.

Franz und Niko gewannen sicher ihre Doppel, die anderen Paarungen gingen leer aus. Diesem 1:2 Rückstand liefen wir das ganze Spiel hinterher, bis zum Stande von 5:7 gingen die Spiele immer abwechselnd an das Heim- bzw. Gastteam. Bemerkenswert blieben einige Spielverläufe: In beiden Einzeln führt Franz 2:0, bringt aber nur sein zweites Einzel durch. Pascal führt sicher 2:0, muss aber trotzdem in den 5. Satz. Während Nico und Oli klar gewinnen, sind Matthias und ich chancenlos. Nico kämpft/verkrampft in seinem letzten Einzel mehr als er spielt und verliert leider auch im 5. Satz. Doch nach Pascals Niederlage gegen den starken Neuzugang der CFC-Herthaner wurde es noch mal spannend. In den nächsten 3 Einzeln lagen wir jeweils 1:2 Sätze hinten um dann noch jeweils zu 9 die 5. Sätze zu gewinnen. Unglaublich enge Kisten. Durch meinen letzten Sieg gingen wir erstmals in Führung, wenigstens ein Punkt war sicher: 8:7 vor dem Abschlussdoppel.

Über das verliere ich hier mal kein Wort…8:8 mit 31:34 Sätze gegen uns. Glücklicher Punkt???Bigpoint gegen den Staffelfavoriten???Verschenkter Punkt??? Selbst beim Spieleschönreden in der Ringbahn konnten wir dieses Spiel nicht richtig einordnen.

Fazit: CFC war ein topmotivierter Gegner, vor und nach dem Spiel etwas sympathischer als während des Spiels. Ihre Einstellung stimmte, sie coachten sich gegenseitig gut. Die teils unorthodoxen Spielanlagen (2x Material in der Mitte, unten spielt einer, der 95% des Tisches mit der Vorhand abdeckt, immense Reichweiten aufgrund von Körperlängen, hohes Risiko in satzentscheidenden Phasen undundund) lagen uns nur in den seltensten Fällen. Dahingehend war unsere Einzelbilanz mit 7:5 durchaus gut. Als das Spiel in Richtung Niederlage ging, bäumten wir uns auf und gewannen die 5-Satz-Spiele in der Crunch-Time.
Während bei CFC nur 3 Spieler in den Einzeln punkteten, gewann jeder von uns ein Spiel, Olli, der im ersten Spiel noch leer ausging, sogar zwei – Super-Olli halt.
Das Spiel haben wir wohl in den Doppel nicht gewonnen.
Egal wie wir es betrachten, es hätte ein Sieg werden können, ebenso aber auch eine Niederlage. Letztlich wohl ein leistungsgerechtes Unentschieden.

Durch das überraschende Unentschieden von Ostkreuz gegen Alexander bleiben wir vorerst Tabellenführer!

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